Innovation ist nicht Sache eines Einzelnen.

Das Konzept Open Innovation

Oft passiert es…, dass Produkte und Services zu spät auf den Markt kommen, technisch nicht erfolgreich sind oder die Anforderungen der Interessengruppen nicht erfüllen. Das Problem dahinter ist der Mangel an Kooperationspartnern, mangelndes Wissen und Kenntnisse sowie fehlende Kreativität und fehlende Ressourcen für die Umsetzung. Gerade bei KMUs ist dies der Fall. Open Innovation ist die Lösung. Und Open Innovation ist nicht Sache eines Einzelnen.

Das Konzept Open Innovation wurde erstmals von Henry Chesbrough ins Leben gerufen. Er definiert Open Innovation als die Nutzung zielgerichteter Zu- und Abflüsse von Wissen, um interne Innovationen zu beschleunigen bzw. die Märkte für die externe Nutzung von Innovationen zu erweitern. Aus dieser Definition geht hervor, dass es zwei Seiten von Open Innovation gibt. Die eine ist der „Outside in“-Aspekt, bei dem externe Ideen und Technologien in den eigenen Innovationsprozess eingebracht werden.  Dies ist das am häufigsten verwendete Methode der offenen Innovation.  Die andere, weniger verbreitete Methode ist der „Inside out“-Teil, bei dem nicht oder nur unzureichend genutzte Ideen und Technologien aus dem Unternehmen nach außen gelangen, um in den Innovationsprozess anderer einzubeziehen. Häufig werden beide Methoden miteinander kombiniert. Für Unternehmen ist Open Innovation von Vorteil, denn sie kann Kosten senken, die Zeit bis zur Markteinführung beschleunigen, die Differenzierung auf dem Markt erhöhen und auch das Entwicklungsrisiko wird gesenkt.

Konsumentenwünsche werden bei Open Innovation mit eingeplant: Eine Win-Win Situation.

Gleichzeitig trifft Open Innovation auf Konsumentenwünsche, denn durch das Social Web hat sich das Konsumentenverhalten stark geändert. Konsumenten wollen und können nun mitreden und Ihre Meinung teilen. Dadurch wird Innovation von einer Sache für einen Einzelnen zu einer Sache die alle betrifft. Durch Open Innovation können Sie ihre Kunden mit in den Innovationsprozess einbinden. So ist die Entwicklung nicht nur nah am Kunden, sondern auch nah am Markt. Sie bekommen so mehr Ideen durch unterschiedliche Perspektiven. Denn in der heutigen Wissensgesellschaft ist Wissen das wertvollste Gut, und dieses ist weit verbreitet.

Wieso sollte man also als Unternehmen mit seinen Kunden, Wettbewerbern oder anderen aus der Außenwelt zusammenarbeiten? Ganz einfach, um das Wissen zu nutzen und wettbewerbsfähig zu bleiben, was besonders für KMUs relevanter wird. Denn die Kunden und Wettbewerber oder auch andere Akteure haben vielleicht ein bestimmtes Wissen, Kenntnisse oder Ressourcen, die Ihr Unternehmen selber nicht hat. Das eigene Innovationspotenzial wird durch die Einbindung der Außenwelt ausgeweitet und gesteigert. Dabei dürfen Sie sich nicht dadurch abschrecken lassen, geistiges Eigentum zu teilen. Statt es vor anderen zu schützen wird es bei Open Innovation gemeinsam genutzt um erfolgreich Zusammenzuarbeiten und so für eine Win-Win-Situation zu sorgen.

Wie schafft man nun ein innovationsfreundliches Mindset in KMUs?

Gerade wenn die Mitarbeiterzahl noch überschaubar ist sind die Chancen besonders hoch die proaktive Mitarbeit zu fördern, beginnend mit der Unternehmensführung. Denn motivierte Mitarbeiter sind der Erfolgsfaktor schlechthin. AnyIdea bietet eine Plattform zur Steigerung der Innovationsfähigkeit Ihres Unternehmens. Und das so einfach und schnell wie nur möglich. Denn hier wird Open Innovation betrieben. Und durch Innovationen wird der Betrieb produktiver und effizienter. Gleichzeitig sorgt Innovation für Wachstum und neue Markterschließung. Mit AnyIdea können Sie neben Mitarbeitern auch Partner, Kunden, Experten, Interessierte und noch viele andere dazu einladen, gemeinsam mit Ihnen zu innovieren. Denn Innovation ist nicht Sache eines Einzelnen, es betrifft alle.

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